Würzburg mit dem Rad erkunden
Würzburg ist mit Sicherheit eines der schönsten Ausflugsziele, die unser Land zu bieten hat. Es ist mit seiner 1300-jährigen Geschichte nicht nur eine der ältesten Städte Deutschlands, sondern hat auch noch das Glück – trotz eines Bombenabgriffs in den letzten Kriegswochen – viel von der ursprünglichen Bausubstanz bewahrt zu haben. Außerdem liegt Würzburg inmitten des Maintals, im so genannten Maindreieck. Diese Gegend zählt nicht nur vom Klima her zu den landschaftlich reizvollsten überhaupt. Im Westen fließt der Main in den Rhein, während er im Osten seine Quellen sowohl im Fichtelgebirge (Weißer Main), als auch in der Fränkischen Alb (Roter Main) hat. Zahlreiche Burgen und Weinanbaugebiete säumen das Tal, was Würzburg zu einem attraktiven Ziel für Fahrraderkundungen macht.
Sowohl von Frankfurt am Main, als auch von Stuttgart, Nürnberg und Mannheim aus, kann die Hauptstadt Unterfrankens innerhalb von 1-2 Tagen mit dem Fahrrad bequem erschlossen werden. Dabei am attraktivsten ist wohl, von Osten aus den Main hinab zu fahren. Bayreuth, Kulmbach oder Nürnberg bieten sich hierbei besonders an. Die Strecken sind in der Regel gut ausgebaut und stellen eine Aneinanderreihung spektakulärer Natur mit schönen Städten dar. Ein Abstecher mit dem Fahrrad durch die Stadt lohnt bei fast allen Zwischenstationen. Selbst wenn man sich für die Strecke eine Woche Zeit ließe, gäbe es mehr als genug zu entdecken.
Ist man schließlich angekommen, empfängt einen die alles überragende Marienburg bei der Einfahrt. Wer jetzt nicht schon genug von alten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten hat, sollte sich unbedingt noch diese weltberühmte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz anschauen. Dies kann natürlich auch dann noch geschehen, nachdem man erst einmal seine Unterkunft aufgesucht hat, um ausgedehnt zu duschen, oder nachdem man unter den Markisen eines Marktstandeseine Pause eingelegt hat. Schließlich ist man mit dem Fahrrad unterwegs und absolut flexibel, was den Ablauf des Aufenthalts angeht.
